Die Vorbereitungen zur Kommunalwahl laufen

Die ersten Vorbereitungen fĂĽr die Kommunalwahl laufen. Gemeinsam haben wir das Schaufenster der Metzgerei Fuchs gestaltet, damit sich jeder am Stadtberg ĂĽber unsere Kandidaten informieren kann.

Unser JL - Fenster am Stadtberg

Falls sich jetzt der Ein oder Andere fragt, was das mit dem Schlagworten an den Schaufenstern auf sich hat, ganz einfach ….

Wir haben im Hinblick auf die Stadtratswahl einige ganz “heiĂźe Kandidaten”, bieten zudem “Frischfleisch fĂĽr den Stadtrat” und sind gespannt darauf, wenn es am 16.03.2014 um die Wurst geht :)

Junge Liste will vielfach neue Wege gehen

Statt Plakatierungen Spende an Tafel – Neue Form des Neujahrsempfangs der Stadt?

Beim letzten Treffen des Wahlkampfteams der Jungen Liste Ebern und Umgebung (JL) konnte Vorsitzender Rainer Kaffer von durchweg positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung zur Zusammensetzung der vollen JL-Kandidatenliste und zur Online-Petitions-Initiative wegen der Heubacher Kreuzung im Stadtrat berichten. Auch der offene Brief an die neue Parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Dorothee Bär, sei richtig gewesen. Eine Antwort stehe jedoch noch aus. „Die Leute trauen uns Jungen schon Einiges zu“, so der Eyrichshofer Ortssprecher. „Man spürt, dass in der Bevölkerung der Wunsch nach einem Generationswechsel mit neuem Politikstil im Stadtrat stark vorhanden ist“, war sich der Vorsitzende sicher.

Im Vorfeld der Kommunalwahlen am 16. März werde die Junge Liste eigene Veranstaltungen anbieten und die Bevölkerung einladen, um sich unmittelbar informieren zu können. „Wir kommen dabei gezielt in die Stadtteile, um mit den Bürgern die Zukunft von Ebern diskutieren zu können“, erklärte dazu Matthias Becht, Ortssprecher in Vorbach. Erster Termin der Informationsabende der Jungen Liste ist Montag, 27. Januar, 19.30 Uhr, im Feuerwehrhaus Eyrichshof.

Zudem verständigte sich die Kandidatenmannschaft der jungen Kommunalpolitiker darauf, auf Plakatierungen im Stadtgebiet vor der Stadtratswahl bewusst zu verzichten. Der Vorschlag, der von Rainer Schor und Martin Ankenbrand eingebracht worden war, stieß auf einhellige Unterstützung. Dritter Bürgermeister Sebastian Stastny erinnerte dabei an einen der letzten Anträge der JL-Fraktion im Stadtrat, wonach die Plakatierungen von Parteien im Stadtgebiet zugunsten des Stadtbilds und der Verkehrssicherheit ohnehin eingeschränkt werden sollen. Die weitere Behandlung dieses Antrags wurde dem Umwelt- und Bauausschuss des Stadtrats überlassen. „Das Geld, das wir für Plakate ausgegeben hätten, spenden wir an die Eberner Tafel“, sagte Stadträtin Isabell Kuhn, die auch Sozialbeauftragte der Stadt ist.

Sebastian Stastny schlug der JL-Runde darüber hinaus vor, sich im neuen Stadtrat und beim neuen Bürgermeister für eine andere Art von Neujahrsempfang der Stadt in Zukunft stark zu machen. „Das Zeiler oder Haßfurter Vorbild erscheint mir sehr attraktiv“, so Stastny. Anstatt eines vergleichsweise kleinen, exklusiven Kreises an Bürgern, bei dem der Bürgermeister festlegt, wen er dabei haben möchte und wen nicht, sei es in der heutigen Zeit angebrachter und moderner, die gesamte Bevölkerung willkommen zu heißen und auf das neue Jahr gemeinsam anzustoßen. Der neue Bürgermeister könne kurz nach Silvester zusammen mit Vertretern der Kirchen, der TWG und des Kulturrings auf dem Marktplatz bei musikalischer Umrahmung des Blasorchesters oder der Jugendblaskapelle Unterpreppach eine kurze Ansprache halten. „Die Glühweinbuden könnten dann bis zum 1. Januar stehen bleiben“, meinte spontan Sonja Weingold. Auch Patricia Walter begrüßte die Idee und machte sich über das leibliche Wohl Gedanken: „Das könnten Vereine übernehmen oder es wäre Sponsoring Eberner Unternehmen möglich.“ Der Stadt käme so eine Art von Neujahrsempfang unter Umständen sogar günstiger als bisher, überlegte Thomas Müller. „Das wäre auf jeden Fall eine wertvolle Investition in das Wir-Gefühl in Ebern“, so Sebastian Stastny, „denn alle Bürger aller Generationen wären eingeladen.“ Man müsse dabei auch auf Ehrungen nicht verzichten. Ein separater Ehrenabend der Stadt wäre jedoch wertiger, um die Leistungen der Geehrten nicht im Empfang unter gehen zu lassen. Die bisherige Veranstaltungsform des Neujahrsempfangs der Stadt stamme noch aus Bundeswehr-Zeiten und sei längst überholt, waren sich die Stadtratskandidaten der Jungen Liste einig. Ein Empfang mit „Event-Charakter“, wie er in Zeil oder Haßfurt aufgezogen werde und wo jedes Jahr mehrere hundert Bürger die Marktplätze aufsuchen, stünde der Stadt Ebern auch nicht schlecht zu Gesicht.

Junge Liste strebt „echten Generationswechsel“ an

1467205_607851109273915_1612293994_nEbern – Als erste politische Gruppierung hat die „Junge Liste Ebern und Umgebung“ (JL) eine komplett volle Stadtratsliste präsentiert und nominiert. Einstimmig und im flotten, geheimen Wahlgang unter der Leitung des JL-Kreisvorsitzenden und Wonfurter Bürgermeisters Holger Baunacher starteten 20 junge Frauen und Männer mit einem Altersdurchschnitt von 25 Jahren in die Zeit der intensiven Wahlauseinandersetzung bis März 2014. Das motivierte Kandidatenteam stellt eine kreative Mischung dar: Vom Studenten über den Bankkaufmann bis hin zur gelernten Landwirtin weist die Liste einen repräsentativen Querschnitt der jungen Generation in Ebern und seiner Stadtteile auf.  Ziel sei es, so Vorsitzender Rainer Kaffer, die Fraktionsstärke im Stadtrat zu halten und nach Möglichkeit auszubauen.

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