JL goes Imker

Die Junge Liste Ebern organisierte dieses Jahr als Ferienprogramm einen Besuch beim Imker. Werner Scharpf lud die 15 Kinder zu sich in den Garten ein, wo er seine Bienenvölker hĂ€lt. Er erzĂ€hlte den Kindern, wie er zum Imkern kam und wie das Leben einer Honigbiene aussieht. Ganz praxisnah durften die Kinder leere Bienenwaben auch anfassen und in einen Bienenstock schauen. Anschließend durften sich die Kinder an einer alten Handschleuder fĂŒr den Honig versuchen. Allerdings nur mit leeren Bienenwaben, da die Honigproduktion fĂŒr dieses Jahr schon fast abgeschlossen ist. Zum Abschluss durften die Kinder den Honig auch gleich auf Honig-Butter-Brötchen probieren.

Wir bedanken uns bei Werner Scharpf fĂŒr die Einladung, bei Susanne Giebfried fĂŒr die Organisation und Timo Hohnhausen und Winfried Geuß fĂŒr die DurchfĂŒhrung des Ferienprogramms.

Stellungnahme der Jungen Liste Ebern zum Bau des Hochregallagers in Eyrichshof

In den letzten Wochen hat das geplante Hochregallager der Firma Uniwell in Eyrichshof fĂŒr jede Menge GesprĂ€chsstoff gesorgt. Nachdem wir uns in Ruhe die verschiedenen Positionen auf den entsprechenden Veranstaltungen angehört und mit einigen Beteiligten gesprochen haben, sehen wir es nun als notwendig an, im Namen der Jungen Liste zu diesem Thema Stellung zu beziehen. Auch wenn der anfĂ€ngliche Mangel an Transparenz und Informationen wohl ein wesentlicher Faktor fĂŒr die Aufregung einiger Eyrichshöfer war, so sehen wir mittlerweile einige Argumente der BĂŒrgerinitiative als ĂŒberzogen, bzw. bereits entkrĂ€ftet an. Entgegen der Aussage, dass durch ein vollautomatisiertes Hochregallager keine neuen ArbeitsplĂ€tze entstehen wĂŒrden, hat die Firma Uniwell durch ihre GeschĂ€ftsfelderweiterung, mit der auch der Bau des Lagers begrĂŒndet ist, bereits ArbeitsplĂ€tze angebaut und will weitere anbauen. Mit einer durch die BĂŒrgerinitiative angesprochenen LĂ€rmbelĂ€stigung durch das Hochregallager selbst ist ebenfalls nicht zu rechnen, da die LĂ€rmbelastung 0 bis max. 20 db betragen wird. Zudem sehen wir die unterschiedliche Auslegung der Höhenberechnung kritisch, da unserer Ansicht nach von Seiten der BĂŒrgerinitiative ein ĂŒbergroßes Modell fĂŒr Entsetzen gesorgt hatte. Dennoch sind wir uns darĂŒber im Klaren, dass ein Hochregallager an besagter Stelle in Eyrichshof alles andere als schön aussehen wird. Den „alles soll doch so bleiben wie es ist“-Ansatz halten wir allerdings fĂŒr sehr kurzfristig gedacht und wenig zukunftstrĂ€chtig. Es ist die Pflicht einer Stadt, Unternehmen möglichst im Ort zu halten und strategisch nachvollziehbare und nötige Maßnahmen wie Erweiterungen möglich zu machen um Unternehmen langfristig zu binden und so ArbeitsplĂ€tze zu erhalten und zu schaffen. Dies rechtfertigt auch eine BebauungsplanĂ€nderung, vor allem in einem mit Fördermitteln erschlossenen Gewerbegebiet.
GrundsĂ€tzlich haben wir VerstĂ€ndnis fĂŒr die Aufregung und den Ärger der Eyrichshöfer. Zum einen, weil der großflĂ€chige Ausbau Anwohner natĂŒrlich auf den ersten Blick abschreckt. Zum anderen, weil das Argument des erhöhten LKW Aufkommens sicher nicht von der Hand zu weisen ist. Dennoch muss hier die Frage gestellt werden, ob dieses nicht auch oder besonders durch Outsourcing an einen anderen Standort entstehen wĂŒrde. Besonders besorgt waren die Eyrichshöfer ĂŒber den Verbleib der LKWs die außerhalb der Anlieferungszeiten der Firma Uniwell anreisen und beispielweise ĂŒber Nacht oder ĂŒbers Wochenende in Eyrichshof verbleiben. Die Stadt sollte dringend dafĂŒr sorgen, dass im Gewerbegebiet StellplĂ€tze fĂŒr LKW geschaffen werden, die rund um die Uhr genutzt werden können. Insbesondere deshalb, weil es durchaus möglich und gewĂŒnscht ist, dass sich auch weitere Firmen im Gewebegebiet ansiedeln und StellplĂ€tze fĂŒr LKW somit unbedingt nötig sind. So kann den Anwohnern die Sorge genommen werden, die LKWs könnten irgendwo in Eyrichshof, vermutlich sogar auf privaten GrundstĂŒcken, unerlaubt parken.
Um Ebern als Standort fĂŒr Firmen attraktiv zu halten und die ZukunftsfĂ€higkeit in Bezug auf ArbeitsplĂ€tze und Gewerbesteuer zu sichern, sollte die Firma Uniwell unserer Meinung nach in ihrem Vorhaben unterstĂŒtzt werden.

Ebern, 15.07.2019

Offener Brief an den Stadtrat

Kommende Woche sollen einem nichtöffentlichen Gremium, dass sich aus dem Eberner Stadtrat bildet, Sparmaßnahmen beschlossen werden. Die meisten BĂŒrger sind sich wahrscheinlich nicht einmal ĂŒber diesen Ablauf informiert, fĂŒr uns ist es aber die Spitze einer aktuell vorherrschenden Intransparenz in der Stadtpolitik.
NatĂŒrlich verstehen wir, dass es mit Hinblick auf die Kommunalwahlen im nĂ€chsten Jahr besser ankommen mag, sich auf einem blĂŒhenden Marktplatz fotografieren zu lassen, als die Fördergelder fĂŒr den eigenen Verein zu kĂŒrzen. Von einem Stadtrat, der gleich zu Beginn seiner Amtszeit erst einmal seine Sitzungsgelder und fast gleichzeitig den Eintrittspreis fĂŒr Familien im Freibad erhöht hat, erwarten wir aber nun deutlich mehr Courage.
Haben denn die WĂ€hler nicht ein Anrecht darauf, auch die unpopulĂ€ren Entscheidungen eines Stadtrates nachvollziehen zu können? Kommt hier nicht jegliche politische Diskussion ĂŒber den richtigen Einsatz der Stadtgelder zum Stillstand, wenn man eh nicht weiß, wer wie abstimmt? Und sollten die BĂŒrger ihre Kandidaten nicht auch danach beurteilen können, ob sie ZuschĂŒsse fĂŒr Vereine oder SpielplĂ€tze kĂŒrzen? Das, liebe StadtrĂ€te, wĂŒrde nĂ€mlich auch zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit Themen, die fĂŒr unsere Stadt von Bedeutung sind, fĂŒhren! Das wĂŒrde es nĂ€mlich auch möglich machen, Kandidaten nach Kompetenz und PrioritĂ€ten zu wĂ€hlen, anstatt nach einem netten Foto auf einem Fest oder einem gequĂ€lten LĂ€cheln im Werbeprospekt!
Uns ist sicherlich bewusst, dass Einsparungen vorgenommen werden und wir verstehen auch gut, dass es schmerzhafte EinschrÀnkungen geben muss. Wir weisen aber mit aller Deutlichkeit darauf hin, dass ein Stadtratsmandat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten zur Folge hat.
Deshalb fordern wir, die Entscheidung ĂŒber kommende Sparmaßnahmen unbedingt öffentlich zu verhandeln!

Timo Hohnhausen und Lukas Geuß

„JL meets Bauernhof“

IMG-20180807-WA0039-1Einen spannenden Vormittag erlebten 13 Kinder im Rahmen des Ferienprogramms der Jungen Liste. Nachdem man zunĂ€chst vom Freibad nach Losbergsgereuth wanderte, stand am Ziel das Highlight an. GestĂ€rkt von einer kurzen Rast wurde nun der Erlebnisbauernhof der Familie Leyh erkundet. Unter Anleitung von Steffi Waiblinger bekamen alle Teilnehmer einen spannenden Einblick in die Arbeit auf dem Bauernhof, wobei natĂŒrlich auch der Spaß nie zu kurz kam, wenn es die Gelegenheit gab, KĂŒhe zu fĂŒttern, StĂ€lle zu testen oder sich abschließend im allseits beliebten „Kornbad“ noch einmal krĂ€ftig auszutoben. So war es trotz der Hitze ein toller Ausfl ug, den alle Beteiligten wohl noch lĂ€nger in Erinnerung haben werden.

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