Kandidatenschaufenster – Unsere Idee

„Not macht erfinderisch“, das ist weithin bekannt. Als kleiner, politischer und unabhĂ€ngiger Verein haben wir damals ĂŒber die Realisierung unseres Wahlkampfes nachgedacht, da uns nur wenige finanzielle Mittel zur VerfĂŒgung stehen. Anstatt aufwĂ€ndigem Plakatieren haben wir vor 12 Jahren beschlossen, unsere Kandidaten im Stallmayr-Schaufenster zu prĂ€sentieren.
Diese Art der Kandidatenvorstellung wird mittlerweile von vielen Listen ĂŒbernommen und ist daher laut der aktuellen Ausgabe des „Roten Eber“ eine gute Idee. Wie oben beschrieben ist sie jedoch der „Jungen Liste“ zuzuordnen. Auch wenn die SPD von ihr so ĂŒberzeugt ist, dass sie das Kandidatenschaufenster im „Roten Eber“ als die eigene von vor sechs Jahren ausgibt.
Wir bleiben auf jeden Fall weiterhin unserem Konzept treu: wenig Wahlkampfwerbemittel fĂŒr ein schönes Stadtbild wĂ€hrend der Kommunalwahl. Das schont auch die Umwelt.

Kandidatenschaufenster

„Not macht erfinderisch“, das ist weithin bekannt. Als kleiner, politischer und unabhĂ€ngiger Verein haben wir damals ĂŒber die Realisierung unseres Wahlkampfes nachgedacht, da uns nur wenige finanzielle Mittel zur VerfĂŒgung stehen. Anstatt aufwĂ€ndigem Plakatieren haben wir vor 12 Jahren beschlossen, unsere Kandidaten im Stallmayr-Schaufenster zu prĂ€sentieren.
Diese Art der Kandidatenvorstellung wird mittlerweile von vielen Listen ĂŒbernommen und ist daher laut der aktuellen Ausgabe des „Roten Eber“ eine gute Idee. Wie oben beschrieben ist sie jedoch der „Jungen Liste“ zuzuordnen. Auch wenn die SPD von ihr so ĂŒberzeugt ist, dass sie das Kandidatenschaufenster im „Roten Eber“ als die eigene von vor sechs Jahren ausgibt.
Wir bleiben auf jeden Fall weiterhin unserem Konzept treu: wenig Wahlkampfwerbemittel fĂŒr ein schönes Stadtbild wĂ€hrend der Kommunalwahl. Das schont auch die Umwelt.

BĂŒchereibesichtigung

Ein Ort voller BĂŒcher, aber nicht nur zum Schmökern, so
prĂ€sentierte Andrea Bols der „Jungen Liste Ebern und Umgebung“ die Eberner
StadtbĂŒcherei. Sie leitet diese seit 16 Jahren, eine lange Zeit, in der sich
dort viel verĂ€ndert hat. FĂŒr einen farblichen neuen Anstrich sorgte das Team
der BĂŒcherei selbst. Der Bauhof unterstĂŒtzt immer wieder beim Mobiliar. Doch es
wird immer Baustellen geben, bei denen kostengĂŒnstige und daher meist kreative Lösungen
gesucht werden.
Die KreativitĂ€t zeigt sich auch im Alltag der BĂŒcherei. So werden dort immer
wieder Themen-Tische gestaltet. Aktuell werden im Eingangsbereich die „tonies“
prĂ€sentiert, die es seit diesem Jahr auch in der BĂŒcherei zum Ausleihen gibt
und Anklang finden. Die 18.000 BĂŒcher, DVDs, Spiele, Musik- und Hörbuch-CDs
sind natĂŒrlich weiterhin im Trend und verzeichneten vergangenes Jahr ĂŒber
47.000 Ausleihen, einen Rekordwert fĂŒr dieses Jahrtausend. Nicht mit
einberechnet ist hierbei die Onleihe. Bei dieser können seit letztem Jahr die
Kunden auch eMedien Ausleihen. Die 34.000 jÀhrlichen Besucher kommen jedoch nicht
nur zum Ausleihen in die BĂŒcherei, die noch einiges mehr zu bieten hat.
KindergĂ€rten machen dort einen BĂŒchereifĂŒhrerschein. Sechs Mal im Jahr findet
ein BĂŒchereibasteln statt, es gibt ein Sommerferienprogramm und wöchentlich
kommen auch FlĂŒchtlinge vorbei, die dort gemeinsam Deutsch ĂŒben. Und manchmal
trifft man auch eine Person aus der Ferne an, die den BĂŒchereieigenen Geocach sucht.

Ein weiteres Angebot ist die kostenlose LandkreisĂŒbergreifende Ausleihe, die das Angebot der BĂŒcherei deutlich steigert. So werden hier ohne Zusatzbeitrag Medien aus anderen Bibliotheken des Landkreises beschafft, dass sehr gut genutzt wird und dadurch ein Vorzeigemodell in Bayern ist. Um auch sehr spezielle Anfragen erfĂŒllen zu können, gibt es auch die Möglichkeit, Medien ĂŒber den OPAC aus BĂŒchereien in ganz Deutschland auszuleihen. Jedoch ist hierfĂŒr, im Gegensatz zu einer Fernausleihe in den UniversitĂ€tsbibliotheken, eine Aufzahlung nötig. Die Besucher der Jungen Liste ĂŒberlegten, ob hier eine Kostenerstattung durch die Stadt möglich wĂ€re. Hierbei wĂŒrden nicht nur Studenten profitieren, die oftmals in den Semesterferien extra fĂŒr die BĂŒcherausleihe an die UniversitĂ€t fahren mĂŒssen. Zu guter Letzt waren sich alle einig, dass das BĂŒchereiteam einen sehr guten Job macht und die Eberner StadtbĂŒcherei nicht nur zur Medienausleihe ein wichtiges Freizeitangebot und Bestandteil Eberns ist und unbedingt erhalten werden muss.

Jung hilft Alt

Wie nehme ich mit dem Handy ein
Video auf? Wie kann ich Medien wieder vom Telefon löschen? Was bedeuten die
verschiedenen Symbole auf dem Display und welche Funktion hat diese Taste am
Smartphone eigentlich?

Fragen, die fĂŒr viele junge Leute
banal sind. BedienvorgĂ€nge, die fĂŒr viele selbstverstĂ€ndlich sind. Doch gerade
Ă€ltere Personen haben hier oftmals Probleme. Sie bekommen von ihren Kindern und
Enkeln ein Smartphone geschenkt, damit man ihnen auf „Whatsapp“ schöne GrĂŒĂŸe
senden kann und hin und wieder ein Lebenszeichen zurĂŒckbekommt. DafĂŒr weist man
sie in einen kleinen Bereich der Möglichkeiten ein, die man heutzutage mit
einem Handy hat. Denn jede zusÀtzliche Bedienmöglichkeit zieht lange
ErklĂ€rungen nach sich, mit denen Ältere oft Probleme haben.

Unter dem Motto „Jung hilft Alt“ besuchte die Junge Liste Ebern am vergangenen Freitag das CafĂ© Wagner. Sie nahm sich fast zwei Stunden Zeit, um Fragen rund um die Handybedienung zu erklĂ€ren. In lockerer AtmosphĂ€re hörte man sich geduldig die Fragen der Senioren an, die das Angebot in Anspruch nahmen.
Mitglieder der Jungen Liste erklĂ€rten dabei oftmals scheinbar einfache Sachen, zum Beispiel, wie man den Ton lauter und leiser stellen kann oder mehrere Bilder auf einmal löscht. Einigen Senioren schrieb man fĂŒr hĂ€ufige BedienvorgĂ€nge eine Anleitung, ganz klassisch auf Papier. Die Besucher bedankten sich herzlichst fĂŒr die Hilfe und lobten die Veranstaltung. Sie fanden es zudem schade, dass nur relativ wenige dieses Angebot in Anspruch nahmen, obwohl in ihren Bekanntenkreisen viele davon profitieren könnten.

Die Junge Liste Ebern hat daher beschlossen, weitere Veranstaltungen in dieser Richtung zu realisieren, ĂŒberlegt jedoch zugleich, wie man eine grĂ¶ĂŸere Gruppe erreichen kann. Dabei wĂ€re es denkbar, Seniorenkreise zu besuchen. Zum Beispiel findet demnĂ€chst eine Veranstaltung von der Junge Liste Haßberge in Kooperation mit der Senioren Union. Beim Motto „Jung hilft Alt“ geht es jedoch nicht nur darum, bei Technikproblemen zu helfen. Durch das lockere Beisammensein spricht man auch ĂŒber viele andere Themen und sorgt fĂŒr einen Austausch der Generationen. Dabei kommen GesprĂ€che zustande, die fĂŒr Alt und Jung wichtig und lehrreich sein können.